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Teeanbaugebiete in Japan

Mount Fuji, JapanBuddhistische Mönche haben den Tee vor 1000 Jahren nach Japan gebracht. Bis heute spielt Tee im Alltag der Japaner eine sehr wichtige Rolle. Von 47 Provinzen sind Shizuoka, Kagoshima und Mie die größten Tee-Anbaugebiete.

Shizuoka, das malerisch zwischen dem heiligen Berg Fuji und der Pazifik Küste westlich von Tokio liegt, ist Japans produktivste Teeregion. Über 40% der jährlichen japanischen Teeproduktion, überwiegend Sencha, kommt aus Shizuoka.
Die zweitwichtigste Anbauregion ist Kagoshima auf der Kyushu Insel im äußersten Südwesten des Japan-Archipels.
Die zentral liegende Provinz Mie ist berühmt für seine lange traditionsreiche Geschichte im Teeanbau. Von großer Bedeutung sind die Gebiete Nara und Kyoto im Uji-Distrikt. Schon vor Jahrhunderten lieferten die Bauern aus Uji den berühmten Kaisertee. Heute erwerben Gourmets aus aller Welt den kostbarsten Gyokuro, und die besten Sencha Tees.

Ca. 110.000 Tonnen überwiegend Grüner Tee werden in Japan jährlich produziert, aber nur 2 % davon werden exportiert.

Die wichtigsten Teesorten Japans:

  • Sencha
    Sencha ist der bekannteste und meist getrunkenste Grüner Tee in Japan. Der Tee wird nach traditioneller Methode hergestellt, dabei werden die frischenTeeblätter direkt nach dem Pflücken gedämpft und in feine Nadeln gerollt.
     
  • Fukamushi Sencha
    Tee, der doppelt so lange gedämpft wird wie Sencha, trägt die Bezeichnung Fukamushi Sencha. Fukamushi bedeutet „ länger gedämpft“. Durch längere Hitzebehandlung werden die Blätter brüchiger, der Aufguss dunkler und der Geschmack intensiver. Der Tee hat nicht mehr die „grasige Note“ und den ausgeprägten herben Geschmack.
     
  • Gyokuro
    Auch als „edler Tautropfen“ bezeichnet, ist Gyokuro einer der kostbarsten Tees der Welt. Mindestens 20 Tage und bei hochwertigsten Gyokuros bis zu 40 Tage vor der Ernte werden die Teefelder mit Netzen überdeckt, um die Teepflanzen vor direkter Sonnenstrahlung zu schürzen. Damit wird vermieden, dass die Theanine in den Teeblättern in Catechine umgewandelt werden und der Tee herb schmeckt. Gyokuro ist milder und aromatischer als andere Teesorten. Sein „Oika“ Aroma, welches an Nori-Algen erinnert, ist eine einzigartige Eigenschaft des Gyokuros.
     
  • Kabusecha
    Ähnlich wie beim Gyokuro werden Kabusecha-Teefelder abgedeckt. Die Zeit ist dabei kürzer als beim Gyokuro und beträgt 2 Wochen. Der Tee schmeckt weniger herb als Sencha Tee
     
  • Tencha
    Tencha dient ausschließlich als Grundlage zur Herstellung von Matcha Tees. Wie beim Gyokuro wachsen die jüngsten Blatt-Triebe (Ichibancha) im Frühling unter Sonnenschutz. Nach dem Dämpfen werden die Blätter nicht gerollt (wie bei anderen Teesorten) sondern direkt getrocknet. Nur die Blatt-Stängel werden aussortiert und fertig ist die Tencha, die weiter zur Matcha verarbeitet wird.
     
  • Matcha (Maccha)
    Tencha-Blätter werden für Matcha (maccha) in Steinmühlen zu feinem Pulver zermahlen. Sehr starken Matcha (Koicha) benutzt man in Japan für die traditionelle Teezeremonie. Im Gegensatz zu anderen Teesorten werden beim Matcha die an vielen Vitaminen und Mineralien reichen Teeblätter nicht entsorgt, sondern fein gemahlen verzehrt.
    Was ist Matcha Tee?
     
  • Shincha
    Shincha ist der „neue Tee“ oder die erste Ernte der Saison. Im Winter ruhen sich die Teesträucher aus und speichern für das Wachstum im Frühjahr notwendige Nährstoffe. Die ersten Triebe im Frühling die für Shincha gepflückt werden, sind die stärksten. Das Pflückgut besitzt hierdurch eine hohe Zahl an Inhaltsstoffen, wie Vitamine oder Mineralien. Seine besondere Merkmale sind der erfrischende und belebende Duft von jungen Blätter und der geringere Gehalt an Catechinen. Shincha hat tendenziell einen höheren Gehalt an Aminosäuren (Theanin), die ihm einen vollmundigen, süßlichen Geschmack verleihen.
     
  • Hojicha
    Hojicha entsteht durch Rösten von Sencha oder anderen Grünteesorten. Durch Röstung entwickelt der Tee ein unverwechselbares Aroma. Die Teeblätter werden in Pfannen bei ca. 200 Grad Celsius geröstet und dann sofort abgekühlt, dabei verliert der Tee größtenteils sein Teein (=Coffein). Deshalb wird Hojicha in Japan auch als kaltes oder warmes Getränk für Kinder und ältere Menschen empfohlen.

 


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